Pixelmator 2 – die beste Alternative zu Photoshop für die Bidbearbeitung

Erst vor kurzem stellte das Pixelmator Team das Upgrade für ihr Bildbearbeitungs Programm im Mac App Store bereit. Für alle die Pixelmator im Mac App Store gekauft haben ist das Upgrade kostenlos. Für die, die Pixelmator nicht im Mac App Store gekauft haben sieht es schlecht aus, denn Pixelmator 2 ist nur noch über den MAS verfügbar.

DokumentfensterPixelmatorHealing Tool exampleFilter

Das Upgrade bringt neben einer schickeren Benutzeroberfläche eine Reihe neue Funktionen.
Das Sponge Tool gibt die Möglichkeit Bildbereiche zu Sättigen oder auch zu Entsättigen. Mit dem neuen Smudge Tool lassen sich Bildbereiche verschmieren. Mit dem Dodge Tool bzw. Burn Tool lassen sich Bildbereiche aufhellen bzw. abdunkeln. Und zu guter letzt präsentiert Pixelmator das Healing Tool, die wohl wichtigste Neuerung. Bereits aus Photoshop bekannt lassen sich mit dem Healing Tool Bildbereiche weg retuschieren. Man wählt einfach den Bereich mit dem Pinsel aus und dann berechnet Pixelmator 2 aus den umliegenden Texturen einen Ersatz für den markierten Bereich. Dies funktioniert erstaunlich gut. Gegebenenfalls muss man erneut mit dem Healing Tool oder dem Stempel etwas Feinarbeit leisten.
Endlich lassen sich mit Pixelmator auch Vektoren Erstellen. Dies funktioniert ganz einfach, wie alles in Pixelmator🙂 Jedoch ist hier noch einiges was noch gegenüber Photoshop fehlt. Für Vektoren kann man Ausschließlich die Füllfarbe, die Kontur und den Schatten bearbeiten. Das ist doch etwas wenig, zumindest um profesionelle Grafiken für Web und Computer zu erstellen.
Neben den neuen Tools wurden auch das Texttool und das Eyedropper Tool überarbeitet. Auch lässt sich im Dokumentfenster eine Info Leiste einblenden, wo nach Wunsch verschiedene Attribute von Objekten oder des Dokumentes angezeigt werden, wie z.B. Größe und Position.
Als Vollendung hat das Pixelmator Team alle Lion spezifischen Funktionen eingebaut. So lassen sich Bilder im Vollbildmodus bearbeiten, das Dokument wird automatisch gespeichert und man kann mit Hilfe von Versions vorherige Versionen des Bildes/Dokuments durchschauen und wiederherstellen.

Alles in allem ist das Upgrade sehr gelungen. Es macht jetzt noch mehr spaß mit Pixelmator zu arbeiten und durch die Lion spezifischen Funktionen ist immer alles gesichert – sehr Praktisch. Mit den neuen Tools wird Pixelmator 2 zur perfekten Alternative für Photoshop, zumindest im Bereich der Bildbearbeitung. Es hat sehr viele Funktionen, ist einfach zu Bedienen (leider noch ausschließlich in Englisch) und ist für den Preis von 30€ eine super Investition. Von uns bekommt Pixelmator eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!🙂

PS: Falls ihr noch Fragen habt oder falls ich in einem Tutorial was erklären soll, schreibt einfach einen Kommentar.

PREIS:
23,99€

ENTWICKLER:
Pixelmator Team

SYSTEMVORAUSSETZUNGEN:
Mac OS X 10.6 oder neuer

MAC APP STORE LINK

3 thoughts on “Pixelmator 2 – die beste Alternative zu Photoshop für die Bidbearbeitung

  1. Seraphiel 4. November 2011 / 07:08

    Very nice review, though a bit dangerous to compare Pixelmator directly with Photoshop. Also full screen mode has been in Pixelmator since version 1. So the fact that it is now made into a Lion full screen mode isn’t that revolutionary. Anyway. The tutors at http://pixelmatortutorials.net have a good amount of tutorials and podcasts planned on Pixelmator 2 that will be interesting for both experienced and people who are new to Pixelmator and image editing in general. Make sure to check that out.

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  2. melonsoda 11. November 2011 / 01:36

    Hmm, na ja, der Vergleich mit Photoshop tut Pixelmator nicht gut… Für Profis ist PM kaum eine Option, das ist noch ein sehr weites Stück dahin. Dann schon eher GIMP oder Photoline für professionelle Bildbearbeitung. PM ist allenfalls eine Alternative zu Photoshop Elements. Die Stärke von PM liegt anderswo: ich habe mehrere Bildbearbeitungs-Apps, und einige davon sind leistungsfähiger als PM – aber: richtig gute, neue, kreative Ideen kommen mir fast nur beim Rumspielen mit PM. Vielleicht weil man so wenig überlegen muss, weil alle Tools und Filter so leicht verfügbar sind und alles so schnell geht. Ich persönlich finde PM noch nicht mal besonders schön gestaltet, weiße Menüs auf schwarz, oder dann der standard-color-picker von Mac OS X, nun, eigentlich ist mir Acorn da viel sympathischer und ich finde es sieht viel besser aus (und hat Layer-Effekte!) – auch was den Entwickler angeht, der nicht ein so großes Theater um jedes neue Feature macht, und auch sonst nicht so eine Diva wie das Pixelmator-Team ist; nun ja, ich mag also ehrlich gesagt Pixelmator nicht besonders, aber trotzdem: meine besten Ideen hab‘ ich fast immer mit dieser App. Von daher muss ich Pixelmator ja fast weiterempfehlen…

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